Westender Perlenohrringtaucherinnen

 

…über Festgelegtes.

Es ist das Attribut der vorausplanenden und vorausgeplanten Arriviertheit. Perlenohrringe von Papa, der hingebungsvoll betont wird auf der zweiten Silbe. Groß geworden zwischen Range Rover Reifensätzen in der Garage mit weißem Elektrotor und einer Fensterfront im Wohnzimmer, die die Fläche einer Sozialwohnung einnimmt. Vertikal die Distanz im Kopf und horizontal im Abstand des Wohnortes zu den Hochhäusern mit Menschen, die gerne mit „denen“-Sätzen beschrieben werden. Existenzielle Probleme stehen hier in der Regel im Regal. Als Fachliteratur in Form von Sammelbänden Schillers und Goethes. Und was man so hört, in der Tagespresse. Neben Rudern und Tennis, geht sie auch gerne mit Papa (denken Sie an die Betonung!) zum Golfen. Sie ist mindestens 1,75, athletisch-schlank, dem Salat vollumfänglich zugeneigt und ihr intellektuell gestähltes Lachen voller Sicherheit ist fast wie eine Wärmelampe. Die Hände sind akkurat und riechen nicht. Sie duften. Nach dem besten, was die Drogerie hergibt. Für mein Mädchen nur das beste, so die Mutter. Sie selbst trägt die Perlen nicht mehr an den Ohren, die Ohrläppchen habe ihre Ansehnlichkeit dem Alter wegen verloren. Dafür nun umso größer um den Hals drapiert, ruhen die augapfel-weißen Perlen auf dem sonnengegerbten Dekolleté (Südfrankreich! Keitum!).
Die einzige Tochter ist auf optische Augenhöhe zu den Damen in Mamas (zweite Silbe!) Hochglanzmagazinen getrimmt. Ihr Gesicht mit leicht spitzem Kinn umgibt eine Melange aus schlanker, straff über die Knochen gespannter, makelloser Gesichtshaut und gleichzeitig einer leichten Fettpolsterung, die ihr von der Mutmaßung des Hungerns Abhilfe schafft. Die Nase nicht stupsig, dafür leicht knubbelig an der Spitze; sie korrespondiert mit der leichten Fettpolsterung des Gesamtgesichtes. Unter den stahlblauen, leuchtenden Augen verteilen sich wiegend ein paar sanfte Sommersprossen. Hier mehr Kontexturierung als sommerlicher Makel. Eine der blonden Haarstränen ringelt sich sanft um eines ihrer Ohren und umspielt zärtlich im Wind Papas Juwelierinvestition. An der zarten linken Hand mit langen, flinken Fingern blitzt er auf. Das Versprechen. Es ist von Raphael-Julienne. Und da Worte eben doch keine Haptik ersetzen können, muss der Ring her, um den gemeinsamen Weg zu besiegeln. Er wird in nicht all zu langer Zeit durch eine eben gleiches Kaliber ersetzt werden, welches der Mutter tagtäglich die Unabhängigkeit bestätigt. Neben dem eigenen Range (Cabrio! Black Edition!) und der gedeckten Kreditkarte (Amex, what else?). Während Marie-Antoinette also an ihrer neckischen Haarsträhne zwirbelt, sitzt sie in einem Café im Westend. Das hat auch einen französischen Namen, ist aber genau so weit entfernt davon, einen französischen Flair zu haben, wie ihre Eltern beim alljährlichen Urlaub in Südfrankreich. Marie, wie sie ihre Freundinnen beim Tennis anfeuern, ist sich ihrer Geste gar nicht bewusst. Sie hält ihren Freundinnen ein Schild der Zukunft entgegen. Beide sind unter sachlichen Gesichtspunkten im Schönheitsindex knapp unter Marie und das genau kittet sie. Gegenseitige Bewunderung und dennoch eine manchmal stille, kiebige Konkurrenz. Sie ist die trianguläre Autokratin dieser Konstellation. Und um ihre Rolle zu determinieren, nimmt sie nun Anlauf, drückt das Kinn leicht dienerisch gegen die Brust und reckt die stahlblauen Bohrinselaugen ihren zwei Projektionsflächen entgegen. Ich habe meine Typerating, haucht sie stolz hervor, um dann ihren Mund mit den natürlichen Lippen in eine epische Breite entgleiten zu lassen. Die Zähne geben sich ein Wettrennen im Glänzen mit den Perlen. Nicht umsonst heißt Maries Zahncreme Perlweiß.
Ihre Freundinnen reagieren verzögert. Ach, du bist es jetzt? Ja? Ach wie toll! Freude über die Maßen und dennoch leichte Unsicherheit ob Ahnungslosigkeit, was Marie da nun macht. Aber mit Uniform. Marie ist Pilotin auf der Airbus A320-Familie. Bei Lufthansa, wo sonst? Der Kranich, der Papa immer von den Golfturnieren an der Küste Palmas sicher nach Hause bringt (Linie, nix Charter!), ist die Heimat der geliebten Tochter geworden. Der Bruder, Jasper, geht nach seinem Vater. Maschbau an Papas Alma Mater. Was sonst? Doch was wäre ein simpler Pilotenschein wert im akademischen Zirkus. Das dachten sich nicht nur die Eltern der immer jüngeren Abiturienten, sondern auch die Lufthansa. Denn wenn eines Tages durch eine gesundheitliche Verwegenheit das Fliegen nicht mehr ginge, sind Piloten (auch Lufthansa!) an der traurigsten und erniedrigsten Schlange bei der ARGE. Ungelernt, steht da. Das Schild beinahe so trostlos, wie die Blicke der Menschen davor. Der langen Schlange, wohlgemerkt. Und so hat Lufthansa schon vor Jahren eine duale Studienmöglichkeit des Wirtschaftsingenieurwesens geschaffen. Pilot und studiert. Da konnte selbst Papas Lebensrisikomanagement am passgenau gefräßten Küchentisch mit Mamorplatte nichts mehr hakiges finden. Und so kann Marie ihre Freundinnen gedanklich wieder einfangen, indem sie mitteilt, auch nächstes Jahr dann ihren Bachelor in der Hand zu halten. Hier nun wieder einiges, synchrones Nicken der Freundinnen. Man spricht wieder von derselben Währung. Nachdem auch die laufenden Studiengänge und Thesispläne der Freundinnen in antiproportional kurzer Zeit abgehakt wurden, geht es nun wie nach Drehbuch zum Privatleben. Marie-Antoinette strahlt wieder. Es ist überbordend und dennoch viel geplanter als ihre beiden beta-class Freundinnen ahnen. Denn durch den Ring, klein, schmal, zierlich wie sie selber, aber doch mit einem eingefassten Diamanten, zeigt den Bestimmungsweg. Und auch in Momenten des Dialogs wandern die braunen, kleinen Augen ihrer Freundinnen unentwegt auf das Zeichen des Landeanflugs in Maries Leben. Raphael-Julienne, kurz vor seinem Master, wird Marie zur Frau nehmen. Es ist das Zielfähnchen schlechthin, man hat die richtige, die sichere Abzweigung genommen. Den Richtigen gewählt, weil man selbst ausreichend zu bieten hat. Und warum sollte man es billiger machen als Mama? Wieso auf Range, Fensterfront und Südfrankreich verzichten? Und so wird Raphael-Julienne der neue Papa. Die beiden verstehen sich ja auch so gut. Wie bei einer Zwiebel, ist die propagierte Liebe dabei nur die äußerste Schicht. Status, Versorgung, materielle Ebene münden in das, was Menschen trügerisch beruhigt: die sogenannte Sicherheit. Das Herz entscheidet viel weniger als die Ratio. „Wie sieht er aus?“, wird abgeleitet in: „Wie sehen wohl unsere Kinder aus?“. Wie kann man den Status weiterführen, wenn Marie die Kinder bekommt. Die Tatsache steht außer Frage, aber einschränken will man sich nicht. Warum auch, musste Mama auch nie. Und so ist es eine Farce, dass Marie auf ein Loblied der Liebe und der reinen Gefühle einstimmt, nicht minder unter dem märchenartigen Zustimmungssummen ihrer Freundinnen. Für die gibt es jeweils so einen Raphael-Julienne in halber Performancestufe. Aber besser den, als einen Menschen. Und so switched das Thema von der einen fundamentalen Lebenssäule rüber zur anderen: Heirat. Denn was wäre die Liebe ohne Bezeugung? Und Liebe ist relativ, siehe oben. Und da man ein Gefühl nicht konservieren kann, müssen andere Ebenen, auch hier siehe oben, adäquat und öffentlichkeitswirksam gesichert werden. Denn nicht nur ein Ehevertrag bindet, sondern auch die Gewissheit, dass ein bestimmter Weg geplant ist und von vielen Menschen (oft Familienmitgliedern) als betoniert gespeichert wurde. Der Zug des Lebens nimmt Fahrt auf, die Hebel sind in Auto-Stellung und die Chance auch nur abbremsen zu können, schwindet wie Sand durch die Finger. Denn umentscheiden, wenn denn überhaupt nur daran zu denken ist, geht nur mit Begründung. Und zwar einer Begründung, die andere es verstehen lässt. Und da wird es dünner als die Luft bei 10.000 Fuß, die Marie bald tagein tagaus umgeben wird. Denn für „die Menschen“ gibt es keine Begründung, die Sicherheit im erreichten Endanflug aufzugeben. Was sind da schon Gefühle? Bist´ narrisch, sagt der Bayer. Der Zug wird den Tunnel erreichen.
Egal wie, egal warum.
Aber Marie wird ihre Perlenohrringe tragen und den goldenen Ring des Schwures auf die gegenüberliegende Hand gezogen bekommen. Ihm wird der Kragen seines gestärkten Hemdes in den Hals Konturen pressen.
Sie steigen die steinernen Treppen, die das Leben bedeuten, hinauf. Der Schweiß rinnt. Zwischen ihren Brüsten und an seiner Schläfe entlang. Dann wird es dunkel. Für immer.

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Endlich vergeben!

…über Erlösendes.

Die Erlösung findet heute nicht mehr mittels einer Abbitte in der Kirche statt. Sie findet statt in der Kongruenz des Seins im Vergleich zu den anderen.
Eine Bekannte von mir wimmerte letztens in den von mir finanzierten Aperol Spritz, sie sei ja nun fast dreißig, habe keinen Freund und keine Aussicht auf ein saturiertes Lebens. Dieses definiere sich, so auf geschickte Nachfrage antwortend, in dem klassischen Dreisatz der Mittelschicht: Wohneigentum, Heirat und Nachwuchs.
Warum sie denn das unbedingt wolle und wenn überhaupt, warum denn jetzt? Die Antwort war, allen ernstes: Weil alle anderen heirateten und sie ja wohl nichts hinbekäme.
Uff.
Was soll man auf sowas antworten? Man könnte sie als einfach gestrickt bezeichnen und den Vorgang abhaken. Aber das ist es nicht. So einfach ist es vor allem nicht. Sie ist zwar intellektuell und reflektorisch nicht die hellste Kerze auf der Torte, dennoch ist das nicht das auslösende Moment. Woher ich das weiß? Weil ich dieses Movement moralischen Änderungsverhalten auf allen Ebenen ausmache. Mit erschreckender Tendenz der wahllosen Partnersuche. Die Marschrichtung ist der Partner um des Partnerhabens Willen. Wer das dann ist, ist fast Nebensache. So pendelt die Relevanz von Attributen zwischen Äußerlichkeiten (Bart! Tattoos! Gepflegt!) und moralischer Gehorsamkeit (Ehrlich! Treu! Verlässlich!). Final sind es eher die Kriterien an das Verhalten eines Rauhaardackels. Denn neben den o.g. Eigenschaften, soll der Auserwählte (kann froh sein, wenn ich ihn nehme!) auch eine Hybris eines Menschen sein: Liebhaber, bester Freund, Kumpel, gerne handwerklich begabt, mit Auto und dann auch gerne mit Führerschein. Man sei ja schließlich kein Taxi. Nun, die letzte Forderung völlig verschiedener kumulierter Typenarten kulminiert in der erwartbaren Frustration: Das gibt es nicht. So sehr man mit dem Fuß auf den Boden stampft, so sehr man schimpft und anklagt, so sehr man es aber auch immer gesagt bekommen hat. Diesen Typ Mann gibt es nicht. Es kann ihn, soziologisch und evolutionär, nicht geben. Wenn man es zu diesem Punkt der Diskussion geschafft hat (ohne Aperol im Gesicht), kippt die Diskussion in regressive Denk- und Verhaltensmuster mit flehender Komponente. Irgendwo müsse er doch sein, dieser Ritter, der einen so nehme wie man eben (verkorkst) ist, respektive wurde. Es wird sich fabuliert, nur der Wille daran werde schon das Schicksal bezwingen, und alles werde gut. Hollywood-Happy-End-Theorie trifft Real Life.
Dazwischen bimmelt die Pokémon-App.
Optimismus in gesunden Maßen, hilft zu leben. Romantische Verklärungen bis wahnhafter Vorstellung des obligaten Erfüllungszugeständnis des Lebensverlaufs, sind dann aber genau die Zustände, die Beziehungen nicht enden, sondern zerbersten lassen. Allseitige durchgehende Überforderung sorgt für eine Implosion aller Zuneigung. Gestiegene technische Auswahlmöglichkeit, eingetrichterte Verhaltensweisen (Du bist Prinzessin! Das steht dir zu! Verkauf´ dich nicht unter Wert!), Sicherheit fordernde, statische Beziehungen ohne große, anhaltende Investitionsarbeit, sorgen dafür, dass Ehen vor dem Richter und Beziehungen auf der Straße sich in mehr Teile zersetzen, als aus denen sie je bestanden haben. Hätten haben können.
Ich habe jemanden kennengelernt, sagte mir nun meine Bekannte – die mit dem Aperol Spritz. Es klingt nicht nach einer Mitteilung, sondern einem Statement. Schultz von Thun hätte seine helle Freude.
Die Appellebene ruft: Schau, auch ich konnte es schaffen, bleib du auch nicht allein!
Die Selbstaussage brüllt trotzig: Hah, siehst du, ich bin doch noch begehrt, das Leben hat doch einen (gerechten) Sinn und Verlauf!
Die Beziehungsebene röhrt: Siehst du, auf dein Mitleid bin ich nicht angewiesen, weil wegen siehe oben!
Die Sachebene sagt: Ich habe jetzt einen Freund. Meiner.

Es gibt bei diesen Bekannten zwei Stillephasen der Kommunikation.
a) Die Phase des Kennenlernens und b) die Trennung.
Ich warte auf Phase b).

Die Frankfurter Schere

…über Lebenswege.

Ich sitze im Extra-Blatt. Ein Besuch der sich nie lohnt, aber der einzige Laden mit EC-Zahlfunktion für den faulen Autor. Neben mir zwei Männer in ihren besten Berufssprungjahren. Beide kennen sich aus dem Studium, beide haben ihre Freundin aus dem Studium mitgenommen. Die Unterhaltung, der ich als unbekannter Sitznachbar folgen muss und bald möchte, beschreibt einen Situation derer ich mich in Frankfurt am Main soziologisch immer wieder extrem ausgesetzt sehe. Es wird schnell existenzialistisch. Von dem generellen Lebensstandardvergleich kommt es schnell zu den Essentials der Lebensplanung. Denn beide mit dem Bachelor fertig, stehen vor wichtigen Weichen ihres Lebens. Sie sind  vergeben und fühlen sich der Situation ergeben. Die Wohnungen, die sie alleine nie zahlen könnten, machen den Bund mit den jeweiligen Frauen nicht fürs Leben sondern für die nächste Miete. Denn allein könnte keiner sein Leben in Frankfurt bezahlen, da jetzt schon nichts zum Sparen bliebe. Von Kindern ganz zu schweigen, denn schon jetzt gehen sie sich in den Zwei-Zimmer-Geldgruben auf die Nerven. Die Frau (korrekt: Freundin) des einen  verdient 1/3 mehr als er, hat dadurch aber nach Zuzug nach FFM aber keinerlei soziale Kontakte. Er fühle sich als Babysitter. Aber zumindest die Hochzeit stehe nicht zur Disskussion. Mindestens 1,5 Jahre, sie habe erstmal den Master vor sich und generell, so beide unisono, fühle man sich zu jung fürs Heiraten. Seine Freundin habe ihm gestanden, dass seine (scheinbar) arbeitslose Zeit nach dem Bachelor sie sehr belastet habe, und er am Lago Maggiore liegend im Urlaub von der Neuanstellung erfahren habe – mehr zum Glück seiner Freundin wegen. Er könne beim Lebensstil seiner Freundin denn auch mit seinem Job nicht mithalten, was einen latenten Druck in ihm ausübe. 

Die Schere des Frankfurter Seins illustriert sich an den beiden gut, und an ihren Geschichten. So habe sich die Empfangsdame in seiner Firma aktiv entschieden ihr Kind im Ost- statt im Westend auf die weiterführende Schule zu geben. Dem Druck, nicht die finanziellen Ressourcen der zugezogenen Reich-Westendern bieten zu können, war ihr zu hart. Denn die Kinder sind Abbilder ihrer Eltern. Ohne Hilfiger-Klamotten, iPhone 6s in der Bonbour-Jackentasche gehe dort nichts mehr. Da helfe auch nicht, dass sie schon 40 Jahre im Westend lebe – es sei eben nicht mehr dasselbe. Und so gehen beide gedanklich alle Kreise um Frankfurt durch und landen im Main-Taunus-Kreis – dem teuersten Deutschlands. So lassen sie das Thema ziehen und gehen über zur Weisheitszahn-OP des einen. 

Ungeachtet der Analogie ihrer jungen Erwartungen, die auf das Leben stoßen.

  

Der Bindung ihr Zwange

Über das Aushalten des Alleinstehens. Wenn die Beziehung zum eigenerhaltenden Kit wird.

Eine Bekannte von mir trennte sich letztes Jahr tränenreich und schwer schuldzuweisend von ihrem Mann. Jung geheiratet, waren sie der jungen und scheinbar ewig währenden Liebe auf den Leim gegangen. Nun wart sie getrennt, in einer quasi Abstellkammer lebend, und meldete sich indes nicht mehr. Da wusste ich schon, was der Braten geschlagen hatte. Denn mein Hinweis, ihr doch eher chaotisches, von Pendelei geplagtes (gewolltes?) Leben zu ordnen und mal sich die Zeit zu nehmen, eigene Ziele zu definieren, übergang sie immer glamourös.

Nun, was war passiert? Ich traf (so wie sie guckte passt auch „erwischte“) sie zufällig beim Umzug. Ihre Augen strahlten in autopilotischer Weise und sie warf mir entgegen, „Es passt einfach, wir ziehen zusammen!“.  Ah. Ich hatte doch gar nichts gefragt? Und doch schwang in ihr zwischen Stolz und Lebensberechtigung der Wunsch nach Begründung mit.

Nach wieviel Monaten Trennung? Ah. Ein paar Monaten nur. Man mag kaum ein halbes Jahr zählen. 

Und es beweist wieder einmal die Aussage von Schopenhauer, dass unser größtes Problem ist, mit uns alleine klar zu kommen.

Schade um ihr eigenes sein. Hauptsache nicht allein.

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