…schreibt Briefe

Sie wollen mir einen Brief, eine Postkarte schreiben? Gerne!

Jan C. Behmann
Postfach 1109
63151 Mühlheim am Main

Ich habe die Leidenschaft, Briefe zu schreiben, irgendwann mal entdeckt und nach und nach weiter ausgebaut. Es ist für mich gedanklicher Sport, Briefe so zu schreiben, dass diese meinen Adressaten so ansprechen, dass sie sich wirklich berührt fühlt.
Das Feedback auf meine Briefe, die meistens Lob und Anerkennung für den Adressaten enthalten, sind durchweg sehr positiv – und nicht wegen des enthaltenen Lobes ansich. Es zeugt von einer gewissen Art der Anstrengung, Bemühung und Überzeugung, sich an einen Brief zu setzen. Ich gebe mir sehr viel Mühe bei Text und Herstellung. Der Brief muss ungelesen von den Mühen seiner Erstellung zeugen. Daher bearbeite ich Briefe mit großem Respekt.

Feedback, Kritik aber auch Lob mittels Email ist schnell getan und beim Adressaten unter den zig Emails untergegangen. Briefe haben damit für mich eine neue Wichtigkeit bekommen, die es zu erkennen und nutzen gilt. Denn früher war der Brief die einzig schriftliche Version der Kommunikation, heute hingegen stellt sie eine Ausnahme dar. Hübsch verpackt mit gutem Briefpapier, Füller (Anrede und Unterschrift) und einem schönem Briefumschlag, freuen ohne Betrachtung des Inhalts schon den, der ihn bekommt. Wenn dann der Inhalt noch wohl überlegt und redigiert ist, ist die Überraschung perfekt. Das gleiche gilt für Postkarten, die ich in Massen verschicke und die Menschen so in mentalen Kontakt zu mir halte.

Inzwischen habe ich mir eigenes Briefpapier und einige Rituale dafür gegönnt und es kommt mir sowohl geschäftlich als auch privat zugute und macht mir sehr, sehr viel Freude. Probieren Sie es doch mal aus – und schreiben mir einen Brief! Oder jemandem, den es überraschen und freuen wird.

Ich habe einige schöne Briefe auf meine eigenen Briefe bekommen. In der Regel bleiben die Antworten privat; einige Ausnahmen finden Sie in der Kategorie „Briefe„.

Ich schreibe seit 2012 mit einem Mont Blanc Meisterstück (Le Grand) mit einer BB-Feder. Unterwegs schreibe ich mit einem Pelikan Souverän M800 mit einer B-Feder*. Als Briefpapier nehme ich weißes Papier, 120er Grammatur, bedruckt mit meinem Namen und meinen grundlegenden Kontaktdaten. Alles weitere wird vom Drucker eingedruckt. Das hat sich mehr bewährt und schont Papier. Das Foto entstand nach unserer Sommerkarten-Aktion in der Firma. Ich habe 500 Karten mit der Hand unterschrieben und jedem Kunden, Kontakt, Dienstleister, Freunden der Firma ein paar persönliche Zeilen gewidmet. Die Anstrengung meine neun Kollegen alle unterschreiben zu lassen, war riesig; die Resonanz hingegen ebenfalls. Und somit haben wir nicht nur viel Freude geschenkt, sondern auch Aufträge daraus generiert. Ebenso halten wir es mit unserer Weihnachtskarte. Sehr individuell, herzlich, selbstironisch und ehrlich kommt diese jedes Jahr daher und wird genauso individualisiert wie die Sommerkarte. Die Karten haben inzwischen schon einen Fankreis unter den Kunden generiert. * Eine Schätzung von mir, da es sich um ein Erbstück eines väterlichen Onkels handelt, auf das ich aber sehr stolz bin.

Ausgewählte Antworten finden Sie in der Kategorie „Briefe„.