Heiner Geißler grillt Dr. Grube

…über offene Worte und deren Charme.

Vermittlungstreffen 2010 im Rahmen der S21-Schlichtung. Da Bahnchef Dr. Grube an der Sitzung teilnimmt, nutzt der Vorsitzende Dr. Heiner Geißler, auf sehr humorvolle Art dem Bahnchef die kleinen und großen Missstände bei der Deutschen Bahn näherzubringen. Absolut sehenswert!

Hier bei Youtube.

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KUNST – Schauspiel Frankfurt

…über Spiele.

Tolle Monologe eingebettet in die Handlung mit den anderen Schauspielern. Herrlich, viel Zwischenapplaus und sehr charakterstarke Schauspieler und die Frage: Was ist ein weisses Bild wert, und was sagt die Reaktion auf dieses über eine Freundschaftskonstellation aus? Eine Abhandlung einer Freunde-Triangulation. Textstark, fröhlich und dennoch tiefenpsychologisch wertvoll. KUNST im Schauspiel Frankfurt. Eindeute Empfehlung!


Interview? Fehlanzeige

…über Autorisierungen.

Es ist eine Krux, die Interviews bis zur Unendlichkeit entstellt. Die Autorsierung ist in Deutschland obligat, nicht wegzudenken, ist einfach so. Und sicherlich zur Vermeidung von gröbsten Denk- und Schreibfehlern eine sinnvolle Sache in engen, eher engsten Grenzen. Wie damit umgehen? Schwierig, man will den Interviewten sicher nochmal sprechen, das Netzwerk nicht vergällen. Aber, wieviel darf die Veränderung wert sein, wie schnell wird man als Journalist nur noch Sprachtransporteur, ein Meinungsdrucker? 

Die Grenzen sind eng, und sie tun weh. Eine Zeitung, deren Namen mir grad nicht einfällt, druckte mal nur die Fragen eines zuvor geführten Interviews; die Antworten waren wider jeglicher Nutzbarkeit vom Pressesprecher glattgestrichen und in Schriftsprache transferiert. 

Die ZEIT nutzte nun folgende Variante: Sie setzte alle Antworten des Interviews kursiv und distanzierte sich von der Art und Weise der Autorisierung. Es ging um die Frage, ob Prof. Klein, Direktor des Dr. von Hauernschen Kinderspitals in München, zu viel bei der experiementellen Therapie gewollt hatte. Infolgedessen erkrankten im Szenario acht Kinder an Leukämie, drei starben.

Alles weitere lesen Sie in der aktuellen ZEIT, 23/2016, ein Artikel von Ulrich Schnabel und Jan Schweitzer (bei dem ich immer Jochen… schreiben will ;-)

Und darum lese ich die ZEIT. Sie lebt Schmidtsche Haltung.

behmann.de – das ist Freundschaft!

…über außer der Reihe.

Herr Bulle und ich schenken uns nicht stoisch etwas zu Festtagen. Aber wenn es dann passt, dann knallts!

Nun war es heute so weit: Er hat es geschafft, die Domian behmann.de zurückzuerorbern. Und dabei sowohl bei Taktik als auch bei Preis den Vogel abzuschießen. Wow!

behmann.de – Sie verstehen das sicher…;-)

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Mein Leben als Bild

…über eine zufällige Aufnahme und verzögerte Deutung.


(aus: Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski, eine Inszenierung von Bastian Kraft, Schauspiel Frankfurt, 2016)

Dank an Werner Renz

…über Fritz Bauer.

Am Mittwoch war ich eingeladen von Werner Renz, Buchautor und langjähriges Teammitglied des Fritz-Bauer-Instituts, und am Ende unseres über zweistündigen Austausches signierte er mir mein Exemplar so liebevoll, dass ich mich sehr freue!

Einweihung Denkmal Fritz Bauer

…über endlich Geschehenes.

Am Gebäude des OLG Frankfurt am Main, Zeil 42, wurde heute eine Gedenktafel nebst einem Stein (vier Tonnen) bei einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Dieser soll Bauers viel zitierten Eisberg darstellen, den er als Sinnbild für die geringe juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen benannte. Es sprachen, unter anderem, Frankfurts OB Peter Feldmann, der amtierende GStA und der ehem. Leiter des Fritz-Bauer-Instituts.

Passend war es, dass gleich zu Beginn der Veranstaltung ein Sturzregen mit Donner und Blitz einherging. Wenn das kein höheres Zeichen war…

Artikel in der WELT


Lese-Tipp: Interview mit Morten Harket

…über Meuten.

Zeit-Magazin-Interview aus der Reihe „Das war meine Rettung“ (letzte Seite ZM), diesmal von Anna Kemper mit a-ha Sänger Morten Harket, der Erstaunliches sagt: Kreuzigung oder Heiligsprechung – beides eine Bestie.

Lesen Sie hier.

16. RettMobil

…über Besuche.

Unsere lieben Lieferanten besucht, und viele Hände geschüttelt.

Mit Jochen Ulrich, Geschäftsführer defib Deutschland
Ankunft in Fulda

Neue Themen: Friedman im Gespräch

…über Analytisches.

So, es ist offiziell: Auch in der Spielzeit 2016/2017 wird die Reihe „Friedman im Gespräch“ in den Kammerspielen weitergeführt. Welch´ Freude!

Unter dem folgenden Link sind bereits die Themen online, die Termine folgen noch.

Die Partei, die irgendwer rief…

…über Dramatisches.

Diese Partei, diese dahinterstehende Denke und alles was auch nur marginal damit zu tun hat ist eines: Menschenverachtend. Wenn selbst die konservative FAZ schon so ins bewertende Gegenruder tritt, lässt es erahnen, welch´ dunkle Schatten das Parteiprogramm wirft. Ich bin erschüttert, dass diese Bewegung einen solchen Fuß fassen konnte. Nach allem.

Jetzt gilt es erst recht, für Freiheit und Demokratie einzutreten. Denn wie Michel Friedman richtig sagt: „Nie schweigen!“. Das Bild mit dieser Widmung von ihm steht hinter der Wand an meinem Schreibtisch – ich werde es als stete Mahnung nehmen.

Artikel FAZ

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