Nachruf: Colin Vearncombe nach VU gestorben

…über Wundervolles.

Colon Vearncombe

26.05.1962 – 26.01.2016

Kurz nach Wolfgang Lipperts Tod erreicht mich die Nachricht, dass Colin Vearncombe (besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Black“) 16 Tage nach einem schweren Verkehrsunfall („VU“) an seinen schweren Kopfverletzungen (vermutlich SHT III. Grades) auf der ITS verstorben ist. Er war auf dem Weg von zuhause zum nahegelegenen Flughafen Cork, um zum Texten nach Edinbourgh zu fliegen.

Vearncombe wurde berühmt als sog. One-Hit-Wonder. Mit „Wonderful Life“ wurde er 1987 weltberühmt, konnte danach aber nicht mehr an die Erfolge anknüpfen, blieb aber Zeit seines Lebens Musiker aus Passion. So schrieb er weiter Songs und tourte unermüdlich. Und er tat etwas, was viele 80er nie taten: Er sang live. Auch in den Sammelschalen ehemaliger Stars, den Rückblickchartsonstwas Shows auf RTL. Und zur Diffamierung des einmaligen Hits bemerkte Bernd Weidung („Thomas Anders“) einmal treffend (sinngemäß), dass es ein Wunder sei überhaupt so etwas zu schaffen und dies entsprechend zu würdigen sei. Da stimme ich ihm zu, vor allem, weil der Song Vearncombes an Bedeutung nie verlieren wird, seine Stimme auch nach 30 Jahren authentisch schön war und er es mit etwas ganz wichtigem sang: Herzblut. 

Ein Link zu einem Auftrittsvideo bei der BBC. Es klingt ein wenig wie Sting, und vor allem schön.

Und so schließe ich diesen Nachruf mit den essentiellsten Zeilen seines Welthits:

no need to laugh or cry
it’s a wonderful, wonderful life

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