Sex als Währung

…über unbequeme Sachlagen.

Ein sehr lesenswertes Interview mit einem guten (Sexual-) Therapeuten.

Er spricht Themen an und aus, die in der Gesellschaft nicht verpöhnter und verklärter gesehen werden könnten.

Ich bin kein ausgewiesener Freund der WELT, dieses Interview ist aber top in allen Teilen.

Hier lesen.

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Friedman: TOLERANZ

…über Abende.

Zurzeit viel zu tun, daher nur kurz die Bilder des Abends. Rainer Forst war ein sehr humorvoller und eloquent-geselliger Gast.

Einige Witze zwischen Friedman und ihm kamen beim Publikum leider nicht so durch, da die meisten scheinbar Friedmans Vita nicht gut genug kennen. Ich habe sehr gelacht und an wichtigen Punkten auch einzeln geklatscht.

Es wurde viel richtiges gesagt. Ich möchte nicht weiter ausschweifen. Die Tage sollte die Tonspur veröffentlicht sein auf der Seite des Schauspielhauses. Das ist besser, da man das ganz in der Gänze genießen muss. 

Nebenbei: Das Publikum neben uns war sehr intollerant und zwangsweise bildungsbürgerlich. Schade, ich hasse so verkniffene Sitznachbarn, die damit sich nur suggerieren, zur angeblichen Bildungselite zu gehören. Denn Benehmen ist auch Nachsicht.
   
   

Seh-Tipp: Mein Vortrag im TowerRoom des Leonardo Hotel Frankfurt am Main

…über Retten.

Unter dem Titel „Erstmal Luftröhrenschnitt – Erste Hilfe beginnt im Kopf“ habe ich am 23.06.2015 einen Vortrag im Leonardo Hotel Frankfurt am Main im 25. Stock gehalten. Der bewusst provokante Titel soll natürlich Interesse wecken, denn Erste Hilfe ist hierzulande in einem Tal der Interessenlosigkeit. Warum, wieso, weshalb hören Sie alles im Vortrag – haben Sie viel Spaß!

Klicken Sie bitte hier.

behmann tower room

Wochenende

…über Kontakt.

Ich bin manchmal (haha) erschrocken, was mit den Menschen so los ist, die ich immer als Normmaß verbuche. Alles was bei denen mit dem Status „alleine“ zu tun hat, wird grundsätzlich als nicht vollkommen, als unangenehm und Zeichen des Argwohn wahrgenommen.

So reagieren Menschen verwundert bis erschrocken, wenn ich ihnen sage „nichts“, denn ich habe am Tag so viel und so intensiven menschlichen Kontakt, dass ich mich regelrecht freue, abends keinerlei Verpflichtungen haben zu MÜSSEN. Denn das beobachte ich bei vielen, die einen strukturierten Abend haben MÜSSEN. Sie fühlen sich sonst unkomplettiert, haltlos. Da wird auch gar nicht so genau geschaut mit wem und was man macht, da wird nur vollzogen. Da wird zu völlig dämlichen, sinnentleerten Abendsveranstaltungen gegangen. Und seien wir mal ehrlich: Vieles was da abends läuft sind nur Treffen der Anonymen Angst-vor-Einsamkeit-haber. Das gleiche gilt übrigens für das Wochenende. Auch ich gehe gern mal einen Kaffee samstags trinken (die flimmernde Stimmung in der Innenstadt finde ich samstags sogar spannend), aber nicht so müssend wie viele. Doch es scheint wohl gängige Meinung zu sein, dass Unstrukturiertheit, Spontanität und Alleinsein ein Untun, ein Verhalten der Auffälligkeit und der Beweis der Unzugehörigkeit ist.

Mein Aufruf zum Wochenende: Weniger machen, dafür mehr dabei erleben und endlich es mal hinbekommen, alleine sein zu können, ohne dabei der Vereinsamung sich ausgeliefert zu fühlen. Und: Bei Gemeinschaftsaktivitäten aktiv gucken, ob das wirklich das ist, was man wirklich mitmachen will. Ein Grund, weswegen ich niemals mit anderen in den Urlaub fahren könnte. Man behindere sich nur gegenseitig.

Hamburg

…Atlantic, Schmidt und Übernachtung.

Mit Champagner, Tee, netten Menschen und einer zufriedenen Trauer um den großen HS. Die Übergabe von zwei AED im besten Hotel am Platz, rundete den Tag glorreich ab.

Dieses Feedback setzte dann allem die Krone auf:

„Ich bin dankbar, dabeigewesen zu sein!“, sagt ein Teilnehmer, dessen Worte besonders wogen.

Und gibt mir einen Champagner aus.

   
    
    
    
 

Lese-Tipp: DIE ZEIT über Helmut Schmidt

…über Erinnerungen.

Matthias Naß, Autor der ZEIT, über Helmut Schmidt. Dazu eine wunderbare Fotostrecke und ein paar schöne Videoausschnitte. Artikel

Theo Sommer, seit über 50 Jahren bei der ZEIT, über seinene langjährigen Weggefährten HS.
Artikel

Und hier eine Zusammenfassung von ZEIT Online zu Helmut Schmidt. Lesen Sie bitte hier.

Viel Freude beim Lesen und Erinnern.

Helmut Schmidt

…über Enden.

Helmut Schmidt ist laut Meldungen der Hamburger Morgenpost und der BILD nicht mehr ansprechbar, habe hohes Fieber durch eine Infektion unklarer Ursache. Nach dem bereits lebensbedrohlichen Gefäßverschluss vor zwei Monaten, scheint es nun wirklich final ernst um mein Idol Helmut Schmidt zu stehen.

Ich halte informiert.

Seh-Tipp: YT-Reihe von Ralf Bos

…über Mahlzeit.

Ralf Bos​ ist ein wirklich angenehmer Unternehmer aus Meerbusch (DUS), den ich seit einer Süddeutsche Zeitung​-TV-Reportage (ca. 2002) interessiert verfolge.
Er ist dem Thema Kulinarik so verfallen wie ich meinen Themen. Die Folgen sind unterschiedlich spannend. Ich finde diese Folge ganz gut, weil sie einen Überblick schafft.
Die ersten Folgen sind etwas ungelenk, bzw. der Ton unterirdisch, aber nunja selbstproduziert und es bessert sich von Folge zu Folge.

Insbesondere die Folgen „Hummer“ und „Austern“ (bzw. die unten verlinkte Folge) sind wichtig. Was ich Leute schon an Austern habe für Verrenkungen veranstalten sehen, tut weh. Also: Kein semi-sexuelles Saugballett an der armen Auster, sondern aufmachen (keinen billigen Shit kaufen! Sowohl die Auster als auch das Werkzeug), abtropfen, ausschneiden, drehen, abtropfen, Muskel zerkauen und ab den Ösophagus runter. Und bitte nicht in Zitrone ertränken. Dann könnte man auch die Kaugummis vom Restaurant-Klo mit Spüli lutschen.

Links:
a) Link zum o.g. Video
b) BOSFOOD-Website
c) Wenn Sie mal einen ÜBERRAGENDEN Stollen haben wollen, dann hier (übrigens ein perfektes Präsent für Herr Behmann…ähem)
d) Wenn Sie mal sehen wollen, wie ich mir das Firmenvideo meiner Firma vorstelle, dann schauen Sie sich mal das von BOSFOOD an.


Dies ist keine Werbung, weder entgeldlich noch unentgeldlich, sondern lediglich eine private Empfehlung von mir.

Eltern wider Vernunft

…über Dialoge zum Verachten.

Charlottenburger Eltern über ihre Kinder. Nicht nur, dass die befreundeten Ehepaare am Kneipentisch in gewohnt zementierter Erwarungsanspruchshaltung das akademisch-lückenfreie Leben ihrer Kinder planen (Cambridge, mindestens!) – nein, auch was studiert werden soll, wird nach validen Grundlagen erörtert:

Ja, die Lisa kann ja Psychologie studieren, genug Irre gibt es ja.
Und nach zehn Jahren sind dann die Verdienstchancen auch ok.“*


Ich weiß ehrlich nicht, was manchen Eltern auf den Kopf gefallen ist – vielleicht der Stuck ihrer Altbauwohnung? Es ist aber das andere Extrem von zu dummen Eltern. Und eigentlich macht da das Konto den bekannten Kohl auch nicht fett. Denn unabhängig von der Intelligenz und daherrührend auch oft der finanziellen Mittel, ist die Art der Genese eines scheinbar perfekten Leben für die Kinder, der Kern allen Übels.
Ich beobachte mit Sorge die völlig überliebten (man kan auch sagen: überokkupierten) Kinder in der Tommy Hilfiger-Saisonaussattung, denen es schlichtwig primär an nichts fehlt. Sowohl physisch, als auch oft wirklich psychisch nicht. Das hinter jeder Fassade es auch mal brodelt und nicht alles schick ist: auch korrekt. Aber dennoch haben wir viele Kinder, denen zu ihrer Entwicklung etwas entscheidendes fehlt. Der Mangel. Sie erleben niemals ein Defizit, müssen nicht kompensieren oder kreativ werden. Das ist natürlich oberflächlich betrachtet, aber dennoch treffend. Und entweder rasten diese Kinder dann völlig aus oder -wie meistens- gehen den vorgeebneten Weg der Eltern. Der Weg auf dem außer dem Leistungsprinzip, keinerlei Steine liegen, formt sie zu Betonklötzen, die nie das Meer von Entbehrungen und Herausforderungen umspült und sommit geformt hat. Sie leben das großbürgerliche Carport-Leben ihrer Eltern in Zeitstrahlerweiterung weiter. Mit wenig Ausschlägen und so wenig selbstbestimmt, das auch das wieder eine Art Bestimmung darstellt.
Erschrecken tut mich das immer dann, wenn diese Menschen nach ein paar Gläsern eines alkoholischen Getränks mitteilen, sie hätten den Beruf nur der Eltern wegen ergriffen, sie wollten es ihnen recht machen und nicht für Aufruhr sorgen. Wenn diese im Alltag roboterhaft agierenden Menschen dann von ihren eigentlichen Wünschen und Zielen erzählen sollen (ich frage dann immer), so glänzen ihre Augen in kindlicher Retrospektive, gleich gefolgt von der sehr ernüchternden Erkenntnis, in den Strukturen von Familie, Job und Haus und Co. sich nicht mehr entrinnbar gemacht zu haben. Viele beschreiben es, sich eingemauert zu haben in ein Zentrum der allseitigen Bedienungsverpflichtung. Und landen dann, oft stockunglücklich, wieder da, wo die Mutter der Tochter gute Jobchancen ausrechnet: beim Psychologen. Ein Schelm der dabei Böses denkt.

Rosig sieht die Zukunft der Kinder indes daher nicht aus. Denn das was die beiden befreundeten Ehepaare vorgerückten Alters da in gekonnter Souveränität vortrugen, war weder sarkastisch noch polemisch. Es war ihnen ernst. Und so kann auch unter dem Mantel vollkommener Liebe und materieller Hingabe das Leben für diese beiden Mädchen das Tor in den goldenen Käfig sein. In dem etwas niemals wirklich zählt: die beiden.


* Nur zum Verständnis: Die Causalität zu ziehen zwischen Psychologen und Irren entspringt ganz irrwitzigen, ja borniert-gefährlichen Denkmustern, die es verdammt nochmal längst überholt gehört!

Berlin!

…über das zweite Office.

Heute und Sonntag heisst es gemeinsames Entspannen mit meinem Co. Montag Besprechungen, Dienstag Kurs und Mittwoch Einweihung von AEDs in einem sehr bekannten Hamburger Hotel.

  

Stolpersteine

…über Blicke. 

Ich mag die „Stolpersteine“ von Gunter Demnig sehr. Die u.g. Verbeugung war mir bis eben noch nicht bewusst, finde ich aber eine gelungene Randbemerkung. Umso trauriger, dass meine „Herzensstadt“ München sich massiv weigert, diese zuzulassen. Die SZ hatte hierzu 2015 eine sehr gute Seite Drei.

 
Aus: Hesselmann, Markus: Sie hat es nicht mehr geschafft. In: Der Tagesspiegel, S. 21f. vom 07.11.2015 

Chinesische Delegation bei medicteach! 

…über Begegnungen.

Aus der Facebook-Meldung meiner Firma: 

Gestern kam spontan eine chinesische Delegation bei uns vorbei, und wollte sich zum Thema Katastrophenschutz und Erste Hilfe informieren. 
Der Auftrag dazu kam Mittwoch abend. Aber wir wären nicht medicteach, wenn wir das nicht gewuppt hätten. 
Also begrüßte am Donnerstag der Chef, nebst Assistent Metternich, 20 Emergency Manager aus dem Reich der Mitte in unserem Hause. 
Wir, und scheinbar auch unsere Gäste, haben uns sehr gefreut. 
Aber…sehen Sie doch selbst!

    
    
    
    
   

Dreh-Arbeit

…über bewegte Bildung.

Freitag war ich nebst Assistent in Luxemburg zum Vortrag, danach gleich weiter nach Landsberg am Lech (BY), um für den Forum Herkert Verlag eine neue Schulungs-DVD auzunehmen. Es läuft sehr gut!

   
    
    
    
    
   

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