GEGEN RECHTS! Besorgte Bürger…äh Pack!

Wie Menschen einen abstoßen können.

Das was da grade in Freital (Sachsen) vor (sic!) dem ehem. Leonardo-Hotel abgeht, ist eine Frechheit!

Das sind keine „besorgten Bürger“, das sind Rechte! Die Bilder und Berichte erschrecken mich. Dieser auf Flüchtlinge projizierte Hass einer völlig übersättigten Personengruppe macht mich wütend und sprachlos.

Wie sich völlig unbeschwert lebende „Bürger“ über solch arme Menschen echauffieren können und sich dabei auch noch so unsäglich selbstgerecht generieren können, ist widerlich. Nichts anderes.

Dieses wütende „Bürgerpack“ würde ich gerne zurückschicken, aber leider wohnen die ja hier/ da, obwohl sie in diese freiheitlich-demokratische Republik nicht gehören.

Rechts ist immer böse und gilt es nicht zu tolerieren! 

 

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Ein Dankesschreiben, welches berührt

Ich habe mich über die sehr individuellen Worte von Dr. Grube auf ein Feedback von mir aus Januar 2014 sehr gefreut und ich finde, seine menschliche Art und ehrliche Anerkennung der Leistung seiner Mitarbeiter wird sehr deutlich.

Bildschirmfoto 2015-07-23 um 00.12.47

Kulturtipp: Harry G.

Dieser Münchner Künstler ist meine aktuelle Entdeckung und bereitet mir mit seiner differenzierten und kritischen Gesellschaftsbetrachtung am Beispiel der Münchner Schickeria (und rbesonders die, die sich dazu zählen) sehr viel Freude.

Beachten Sie besonders das Starnberg-Video. Es greift auch meine ewig währende Urlaubskritik auf.
http://www.harry-g.com

Meine neue Initiative: Lieb sein hilft! 

Logo von Graphiker David Sprinz, ich finds wunderbar!

Danke an Journalist und Ex-Kollege Jan Raudszus fürs Feedback live aus New York: Zurzeit sind die Texte noch etwas wenig zu dieser Initiative, da ich grade an einem großen Artikel für ein anderes Thema sitze und noch eine zweite Kampagne in der Pipeline ist.
Ich wollte das Logo und die Initiative nun aber endlich publizieren und finde, es spricht schon viel für sich allein. Ein wenig mehr Infos gibt es aber dennoch unter lieb-sein-hilft.de
und auf meiner statischen Blogseite „…liebt“ sind schon einige persönliche Worte von mir.
Alles weitere wird in der medicteach-Sommerpause aus meinen Händen fließen.

Das kann man aber noch anders schreiben!

Über ungefragtes Feedback.

Es gibt ja nichts schlimmeres als ungefragtes und dabei immer so selbstgefällig wirkendes Feedback zu Themen oder Taten, die von der jeweils ungefragten Person gar nicht verstanden werden können, da in der Regel die betreffende Person gar nicht in der entsprechen den Materie ist.

Mir passierte es letztens: Ich wollte einer Bekannten zeigen, wie mein Artikelanfang im Redaktionssystem aussieht. Statt sich nun darauf zu beziehen, kam gleich „Das und das und das würde ich aber anders machen…“.

Ähm. Nein, danke!

Meine persönliche Meinung: Gleich und strikt und dennoch höflich sagen: Danke, aber nein, ich möchte kein Feedback. Und auch wenn das verwundertes Feedback ala „aber meine Ideen haben bisher immer geholfen…“. Das ist a) eine Schutzbehauptung ob der eigentlich enttarnten Unhöflichkeit, b) ist das Wort „Ideen“ so unpassender Vertretersprech und c) der jeweils Kritisierte hat sich sicher bei seiner Formulierung oder Vorgehensweise etwas gedacht. Warum glaubt denn jeder, er könne immer noch was dazu beitragen. Insbesondere wenn es bei der Präsentation um etwas ganz anderes ging.

Also für uns alle: Wir fragen vorab, ob wir Feedback geben dürfen und halten einfach mal den Mund zu Sachen, von denen wir nicht ein 1A-Wissen haben. Wird vieles einfacher machen!

Es dauert noch etwas!

Erst anfangen und dann…

Zurzeit ist bei mir sehr viel los, kurz vor der Sommerpause knubbelt sich wirklich alles. Auch zwei größere Artikelabgaben und Aktualisierungen von Drucksachen und Algotrithmen und ein paar größere Anschaffungen für meine Firmen. Zudem hat mein Mandant Mick Knauff eine neue Homepage bekommen, usw. 

Sieht alles schick aus, kostet aber viel Kraft hinter den Kulissen. Daher bitte etwas Geduld, die Inhalte der Texte folgen alsbald!

Exxxxpresso

Tja, nun, ich kanns ja immer nicht lassen. Und obwohl ich weiss, das Espresso nach 16:00h nix für mein Schlafwohl ist, so sehr kann ich ihn nicht ausschlagen wenn er handwerklich und geschmacklich perfekt daherkommt. So passiert gestern in der Oostbar des 25 hours Hotel von Ardi Goldman (loving him!) – der Keks am Espresso gekühlt und bewusst entfernt von der heissen Tasse plaziert, wurde beides für sich und gemeinsam zum Genuss. Die Tasse dickwändig und warm; die Creme indiskutabel cremig. Leider musste ich dann qua Amt als Kaffeeliebhaber auch noch den Cappuccino (auch top, keine Frage) testen und so war es dann mit der Nachtruhe dahin.

Und es hat sich für den Genuss gelohnt.
Oostbar im 25 hours Goldman Hotel. FFM-Ostend.

Have fun! Guten Morgen.

Ein Friedman fällt selten allein

Über Blickwinkel.

Ich habe mir ja von wichtigen „Idolen“ Bilder auf Alu-Dibond machen lassen, teilweise mit mir zusammen auf dem Bild, teilweise einzeln. Allen gleich ist aber, dass die Bilder mir von den entsprechenden Personen gewidmet wurden.

So auch von meinem rhetorischen Idol (ey, jetzt nicht wieder Koks-Witze, Leute, es langweilt!) Dr. Dr. Michel Friedman. Nun kam als letztes Bild seines aus der Kanzlei von ihm und ich hängte es also voller Ehrfurcht auf. Und was passierte: Alle anderen vier bestehenden Bilder hielten mit den Tesa Powerstrips 1A – bis heute. Nicht so Michel Friedman. Er stürzte über Nacht gleich fünf mal ab. Und das Bild bekam immer mehr Schrammen. Und Dellen. Und mein Ärger wuchs und wuchs. Ich habe dann alle Register gezogen und wirklich drei Klebebahnen selbstklebendes Tesaband an das Bild geflanscht – nun bleibt es hängen. Dennoch ärgerten mich die Dellen.

Dann, eines Abends im Büro, stand ich vor den Bildern und mir kam eine neue Sichtweise: Nicht nur, aber auch wegen seiner echten Schrammen im Leben und den Dellen in seinem Lebenslauf, schätze ich Michel Friedman. So wird das Bild und sein Verhalten quasi konkludent. Es passt zur Realität und macht mir die Dellen und Schrammen mehr als sympathisch. Es kommt also wieder wie so oft im Leben nur auf eines an: Den Blickwinkel.


von oben nach unten:
Michel Friedman
Mick Knauff
Wolfgang Grupp
Ardi Goldman

Frauen, die Männer erträumen, die Türen aufhalten

Über Anforderungen die keine sind.

Ich surfe gerne und bekennenderweise über Datingplattformen und mache da allerhand Erlebnisse und Erfahrungen. Besonders der Spiegel der scheinbar unverzichtbaren Anforderungen sind ein Quell der Freude und Verwunderung. Da fordern Menschen (wenn auch aufgefordert) Checklisten von Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften, die eher auf die 60er Jahre passen. Da spricht man von „Bodenständigkeit“, „mit beiden Beinen fest im Leben“, „ein Gentleman, der mir die Tür aufhält“ und „ein Mann, der weiß was er will“. Nachdem die Klischeelampe mehr als brennt, folgen Anforderungen der plumpen, ja gar materialistisch peinlichen Art: „soll Führerschein haben“, „soll Auto haben“, „soll einen Job haben“. Aha.

Ich mache mir manchmal den Spaß, mich unterschiedlich zu präsentieren. Als Sachbearbeiter, Student oder Arbeitssuchender. Die Reaktionen sind erschreckend, erschreckend ehrlich, denn auch wenn im Internet viele Eigenschaften eines lebenden Menschen nicht transportabel erscheinen, so ist es dennoch m.E. möglich, nicht von den o.g. Kennzahlen eine Sympathie auszumachen. Denn meine Vermutung, dass die Menschen oft gar nicht wissen, was sie mit diesen abgegriffenen (waren die je frisch?) Floskeln erreichen wollen und sich dann wundern ob Ihrer Erfolglosigkeit in der Suche nach etwas was nicht passen kann und nicht passen muss. Denn viele Profile suggerieren in kritischer, analytischer Betrachtung nur eines: Die Angst, nicht alleine zu „enden“. Es ist die Suche nach der Sicherheit, die es nicht gibt. Der absolute Wille nach Treue, Geborgenheit und der unendlichen Garantie von Glück und Gemeinsamkeit werden zu Scheuklappen des außerhalb liegenden aber durchaus machbaren Glücks. So ist die Erfolglosigkeit und der folgende sich abzeichnende Frust in den Profilen erkennbar. Es kommen No-Gos, empfängerlose Anklagen, Limitierungen und Schutzhaltungen, die mehr als Scheuklappen sind. Es werden Augenklappen. Beidseits.

Die Tür, die es aufzuhalten gilt, kann dann gar nicht mehr gesehen werden. Von demjenigen, der sie aufhalten sollte, ganz zu schweigen.

Buchtipp: Die Kunst sich selber auszuhalten, Michael Bordt. Hier bei Amazon

Die Brille steht dir aber nicht…!

Über ungefragte Unhöflichkeiten.

Ich habe mir eine Brille gekauft, eine Sonnenbrille. Sie ist schwarz und regelrecht langweilig. Im Gegensatz zu meinem Zweitmodell, einem pinken Billigmodell, was durchgehend Bewunderung und Anerkennung ob des Tragemutes hervorruft, sorgt das biedere Modell für ungefragte Kritik.

Leute, lasst das bitte.

Klar, ich bin dieser Versuchung früher auch häufig verfallen, aber es ist nicht nett. Es wist nicht nötig. Es hilft nicht.

Derjenige muss sich doch wohl fühlen und wenn er es doch schön findet (was sehr anzunehmen ist), lasst es ihn bitte tragen. Eure Meinung: Unwichtig.

Es ist Zeit zu schweigen. Und zu gönnen.

 

Das besagte Modell
  
Das pinke Modell
 

Morgenstund‘ kann mich mal…

Ein Drama meines (jungen) Lebens, das Aufstehen. Was gerne gesellschaftlich-verächtlich mit einer Handbewegung weggefegt wird, hat mir meine „jungen Jahre“ ganz schön versaut: Das frühe Aufstehen. Und obwohl Chronobiologen sagen, dass jungen Menschen eher später am Tag leistungsfähgig sind, wird das noch nichtmal anerkannt, von Umsetzung ganz zu schweigen. Ärgerlich!

Siehe dazu SPIEGEL 28/2015, S. 50/51. Die Statments des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands sind profan, schnippisch und höchst verächtlich.

Mehr dazu vom Rechner… 

 

Bitte keine Eile! 

An Kasse 3 ist die Welt noch in Ordnung.

Nun, ich gehe ja bekanntermassen (was? das war Ihnen nicht bekannt?!) ungern in diese Einkaufstempel. Zu viele Entscheidungen, zu viel Auswahl – wie in schlechten Restaurants, in denen man Telefonbücher statt Speisekarten bekommt.

Nun, zurück zur liebreizenden Kasse meines Wahl-Penny-Ladens, dessen Mixtur aus Marken- und NoName-Angebot ich sehr schätze.

Aber warum, WARUM, bekommen es die Leute bei langer Schlange, hohen Temparaturen und vollen Einkaufswagen nicht einmal hin, zeitorientiert zu agieren? Ware aufs Band, Tüten dazu, Geld/ Karte in die Hand, Ware rein, zahlen, raus.

Ne. Zu Einfach.

Argh!

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